08.04.2020 - Wir nähen Mundschutz- und Atemmasken

„Gemeinsam gegen Corona – Aufruf zur Mithilfe Schutzmasken werden immer knapper –

Bürgerinnen und Bürger können helfen Mundschutzmasken sind in der Corona-Krise begehrter denn je. Aus Angst vor dem Corona-Virus decken sich immer mehr Menschen mit Mundschutz- und Atemmasken ein. In Apotheken und Drogeriemärkten waren die Masken deshalb schnell vergriffen. Auch in den meisten anderen Geschäften sind Atemschutzmasken wegen des Coronavirus schon lange ausverkauft, im Internet werden sie für immer höhere Preise angeboten und selbst Kliniken, wo die Masken für das medizinische Personal dringend benötigt werden, geht der Mundschutz zunehmend aus.

Um der Knappheit an Mundmasken für die Bevölkerung entgegenzuwirken, bittet nun die Stadtverwaltung Wittenburg die Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe! Jeder und Jede, die oder der mit einer Nähmaschine nähen kann, kann dabei ihren und seinen Teil beitragen und Mundbedeckungen für andere Menschen zu Hause nähen. Einen festgewebten, weißen Baumwollstoff, der bei 90 Grad waschbar ist und auch gebügelt werden kann sowie Nähanleitungen stellt die Stadt Wittenburg kostenlos zur Verfügung. Die langjährige Bürgervorsteherin Sybill Moß hat sich auf Anfrage von Bürgermeisterin Dr. Margret Seemann sofort bereit erklärt die Koordinierung zu übernehmen. Interessierte können sich also bei Frau Moß unter der Telefonnummer 038852 52041 melden. Sie erhalten dann alle wichtigen Informationen zum weiteren Verfahren.

Die Mund- und Nasenmaske dient vor allem dem Zeck, andere vor dem Coronavirus zu schützen, denn beim Sprechen, Husten oder Niesen werden Tröpfchen freigesetzt. Mit einer Behelfsmaske aber werden die großen Tröpfchen abgefangen. Die selbst genähten Mundbedeckungen können zwar nicht den gleichen Schutz bieten, wie die professionell hergestellten Mundschutzmasken (FFP2, FFP3), dennoch können sie helfen, den Virus weiter einzudämmen.

Die von Bürgerinnen und Bürger genähten Mund- und Nasenmasken sind dann für einen geringen Obolus in der Stadtverwaltung erhältlich. Die Einnahmen kommen der Bürgerstiftung der Stadt Wittenburg zu Gute. Diese finanziert caritative, soziale und kulturelle Projekte für die Einwohnerinnen und Einwohner Wittenburgs und ihrer Ortsteile.

„Da es keinen Mundschutz zu kaufen gibt, möchten wir mit unseren Möglichkeiten als Stadt helfen, welche herzustellen. Auch wenn diese nicht so wirksam sind, wie die professionell für Kliniken hergestellten, weist das Robert-Koch-Institut (RKI) darauf hin, dass das Tragen einer Maske das Risiko einer Übertragung von Viren auf andere mindert. Ich bitte deshalb alle, die mit einer Nähmaschine nähen können und helfen möchten, sich an dieser Gemeinschaftsaktion zu beteiligen. Ich bin jeder Bürgerin und jedem Bürger sehr dankbar für die freiwillige Unterstützung und die engagierte Mithilfe“, erklärt Bürgermeisterin Dr. Margret Seemann.

Regeln zum Husten und Niesen, zur Händehygiene und zum Mindestabstand müssen aber auch mit Masken weiterhin eingehalten werden.

 

Baran/Öffentlichkeitsarbeit

26.03.2020 - Maßnahmen der Stadt Wittenburg zur Eindämmung des Corona-Virus

Verwaltungshaus Molkereistraße 4
Stadtverwaltung Wittenburg, Molkereistraße 4 © Stadt Wittenburg

Auf Grundlage der durch die Landesregierung für das Land Mecklenburg-Vorpommern erlassenen Allgemeinverfügung und Beschlusslage im Einvernehmen mit den Landkreisen und kreisfreien Städten teilt die Stadt Wittenburg als geschäftsführende Gemeinde des Amtes Wittenburg nachfolgende Informationen mit:

Der für den 21.03.2020 geplante Frühjahrsputz der Stadt Wittenburg und das Städtetreffen mit der Partnerstadt Löningen am 17./18.04.2020 werden verschoben.

Die Stadtverwaltung Wittenburg bittet alle Bürgerinnen und Bürger, Besuche in der Stadtverwaltung nach Möglichkeit einzuschränken. Anliegen sollten zunächst per Telefon oder E-Mail mit dem zuständigen Sachbearbeiter geklärt werden. Wenn ein persönliches Vorsprechen nötig ist, sollte mit dem zuständigen Mitarbeiter per Telefon oder Mail vorab ein Termin vereinbart werden.

Kontaktdaten sind auf dieser Internetseite und im Wittenburger Stadt- und Landboten zu finden. Falls der direkte Kontakt nicht bekannt sein sollte, werden Bürgerinnen und Bürger gebeten, die allgemeine Mailadresse oder die Telefonzentrale in der Stadtverwaltung Wittenburg zu nutzen: info@stadt-wittenburg.de; Telefonzentrale: 038852-330.

„Angesichts der schwierigen Situation, aber vor allem zum persönlichen Schutz und zum Schutz der Mitmenschen bitte ich jede einzelne Person genau zu überlegen, welche sozialen Kontakte zwingend erforderlich sind. Es wird uns nur durch gemeinsames besonnenes Verhalten gelingen die Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern sowie das Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten und damit Menschenleben zu schützen“, appelliert Bürgermeisterin Margret Seemann an die Bürgerinnen und Bürger des Amtes Wittenburg.

26.03.2020 - Hinweis zu Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern zum neuartigen Corona-Virus

Der Fachdienst Gesundheit des Landkreises Ludwigslust-Parchim verweist dabei auf das Robert Koch-Institut (RKI), das die aktuelle Lage kontinuierlich erfasst, alle Informationen bewertet und das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland einschätzt.

Fachdienst Gesundheit des Landkreises Ludwigslust-Parchim/Wichtige Informationen

zum Corona-Virus ... hier

Folgende Informationsseiten stehen Ihnen zusätzlich zur Verfügung:

Informationen und Hinweise zu Diagnostik, Hygiene und Infektionskontrolle sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) - www.rki.de

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) - www.infektionsschutz.de

Landesgesundheitsamt - www.lagus.mv-regierung.de

Das Land hat eine Telefon-Hotline unter 0385/588 - 5888 eingerichtet. Die Sprechzeiten sind auf der Interseite des Landesgesundheitsamtes abrufbar. Darüber hinaus werden Hinweise und Meldungen über die Informations- und Nachrichten-App „NINA“ durch das Lagezentrum des Innenministeriums Mecklenburg-Vorpommern herausgegeben.

Antwort auf Ihre Fragen rund um die Wirtschaft

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Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Südwestmecklenburg bietet ab Montag, 23. März, um 10:00 Uhr noch mehr Telefonservice. Die Fachleute der WiFöG sind dann fortan montags bis freitags von 8:00 bis 17:00 Uhr unter

03871 722-5678

erreichbar.

Grund für den personellen Ausbau der Hotline mit neuer Nummer ist ein enormer Beratungsbedarf von Arbeitgebern in Zusammenhang mit der Corona-Krise und deren Folgen. Informationen bietet die WiFöG auch online unter https://invest-swm.de/de/hinweise-zum-coronavirus-fuer-unternehmen

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