Herzlich willkommen auf der Homepage der Stadt Wittenburg und des Amtes Wittenburg!

Dr. Margret Seemann - Pressefoto
Dr. Margret Seemann ©

Als Bürgermeisterin der Stadt und Leitende Verwaltungsbeamtin des Amtes Wittenburg begrüße ich Sie ganz herzlich auf unserer Homepage. Ich freue mich sehr über Ihr Interesse an der geschäftsführenden Stadt Wittenburg mit ihren sieben Ortsteilen und dem Amt Wittenburg, zu dem auch die Gemeinde Wittendörp mit 14 Ortsteilen gehört. Das Amt Wittenburg ist Teil der Metropolregion Hamburg und gleichzeitig das „Tor“ zum Biospärenreservat „Schaalsee“.

In der einstigen Ackerbürgerstadt Wittenburg entlang der Autobahn 24 und in der Gemeinde Wittendörp haben sich viele weltweit erfolgreiche Unternehmen, u. a. aus der Ernährungswirtschaft, wie Dr. Oetker Tiefkühlprodukte GmbHSternMaid GmbH & Co. KG oder riha WeserGold Getränke GmbH & Co. KG angesiedelt. In unserem Amt sind also Arbeit und Erholung in herrlicher Natur vor der „Haustür“ vereint. Eine gut ausgebaute Infrastruktur, zu denen neben einem Gewerbegebiet u. a. mehrere Kindertagesstätten in kommunaler und privater Trägerschaft, eine Grundschule, ein Gymnasiales Schulzentrum, eine Sport- und Mehrzweckhalle, diverse Sport- und Freizeitanlagen, ein Jugend- und Kommunikationszentrum, ein Naturbadeteich, mehrere Arztpraxen und zwei Apotheken gehören, ist ebenso selbstverständlich wie ein funktionierendes Vereinsleben im sozialen, kulturellen und sportlichen Bereich. Darüber hinaus gehört die Stadt Wittenburg mit dem Alpincenter Hamburg-Wittenburg zu den „schnee- und wintersportsichersten Orten Deutschlands“.

Das Schmuckstück der Stadt ist das 1852 erbaute Rathaus mit einem für eine mecklenburgische Kleinstadt ungewöhnlichem Baustil. Der berühmte Schweriner Schlossbauherr G. A. Demmler plante und baute unser Rathaus. Das historische Gebäude ist wegen den einladenden Räumlichkeiten und der schönen Freitreppe bei Brautpaaren sehr beliebt. Gleich nebenan zeigt sich dem Besucher die majestätische St. Bartholomäus - Kirche, die um 1250 erbaut wurde und zu den ältesten Sakralbauten in Mecklenburg - Vorpommern zählt. Zahlreiche liebevoll hergerichtete Stadthäuser prägen das Bild in den sanierten Gassen unserer Altstadt. Gebäude aus verschiedenen Jahrhunderten harmonieren auf besondere Art und Weise. Der restaurierte „Amtsberg- oder Burgtorturm“, das Amtsgerichtsgebäude von 1848 mit Resten der ehemaligen Befestigung im Amtsbergpark sind ebenso sehenswert wie der noch erhaltene „Hungerturm“, der „Storchenturm“ und Reste der Stadtmauer. Lassen Sie sich auch begeistern von unserer im Jahre 1869 errichteten gerade aufwendig restaurierten Erdholländerwindmühle. Einzigartig auf der Welt ist das „MehlWelten Museum“ im ehemaligen Amtsgerichtsgebäude. Liebevoll, informativ, kreativ und inspirierend erzählen in der „Sackothek“ mehr als 2.900 Säcke aus 130 Ländern „ihre“ Geschichte und geben Auskunft über die Bedeutung des Mehls und der Mehlsäcke für die menschliche Kultur.

Ich würde mir wünschen, dass Ihre „digitale“ Fahrt auf unserer Homepage bei Ihnen die Lust und das Interesse weckt, persönlich eine Entdeckungsreise in die Stadt Wittenburg und durch das gesamte Amt zu unternehmen! Erleben Sie hautnah eine sich wirtschaftlich und kulturell entwickelnde Kleinstadt mit historischem Flair und die Vielfalt der Stadt und des Amtes in naturgeprägter Umgebung.

 

Mit herzlichen Grüßen

 

Ihre Dr. Margret Seemann Bürgermeisterin Stadt Wittenburg

Leitende Verwaltungsbeamtin Amt Wittenburg

Stadt-Regenschirm für graue Tage

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Um den grauen Tagen doch noch etwas Glanz zu verleihen und gleichzeitig auf die Schönheit der Stadt und ihrer Ortsteile aufmerksam zu machen, hat Bürgermeisterin Dr. Margret Seemann angeregt, einen Regenschirm mit den schönsten Motiven der Stadt und ihrer Ortsteile herzustellen. Den Regenschirm können Sie ausschließlich in der Stadtverwaltung Wittenburg käuflich erwerben (Pressebeitrag).

Sprechzeiten der Bürgermeisterin
Verwaltungshaus Molkereistraße 4

Dienstags von 15:30 - 18:00 Uhr, Stadtverwaltung 19243 Wittenburg, Molkereistraße 4. Bitte Termin unter 038852 33-100 vereinbaren.

Bitte nehmen Sie auch die in regelmäßigen Abständen stattfindenden Bürgersprechstunden der Bürgermeisterin an Ihrem Wohnort war. Die Termine werden unter „AKTUELLES“ auf dieser Internetseite bekannt gegeben.

Sprechzeiten der Bürgervorsteherin
Sybill Moß

Jeden 1. Dienstag im Monat von 17:00 - 18:00 Uhr im Rathaus, Zimmer 205 (2. OG), Am Markt 1, 19243 Wittenburg, Tel.: 038852 33-415. Außerhalb der Sprechzeit können Termine unter 038852 52041 vereinbart werden.

Partnerstadt Löningen
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Seit Juni 1990 besteht die Städtepartnerschaft zwischen der Stadt Löningen (Niedersachsen) und der Stadt Wittenburg. Hier gelangen Sie auf die Homepage von Löningen.

"Stolpersteine"
Stolpersteine

Chronologie:

08.03.2014 - Legen der Gedenksteine für Martha und Max Lazarus

31.03.2015 - Legen der Gedenksteine für Anna und Philip Stiel

Stolpersteine in Wittenburg

 

THOMAS STUMPE | PHOTOGRAPHY

Thomas Stumpe aus Wölzow hat uns auf seine Homepage aufmerksam gemacht und wir waren neugierig. Seien Sie es auch. Es macht Spaß, sich durch die Website zu klicken.

Vielen Dank an Thomas Stumpe.

Homepage von Thomas Stumpe

Virtuelle Panoramen von Wittenburg

Norddeutschland im Zeitraffer

Sagen- und Märchenstraße MV

Die Stadt Wittenburg ist seit 2008 Mitglied im Verein SAGEN & MÄRCHEN STRASSE Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Aktuelles aus der Stadt Wittenburg

05.04.2018 - Eine Allee voller „Kahlköpfe“ - Ungewohnter Anblick der Lindenstraße

Jeden Tag wird die Lindenstraße von einer Vielzahl Verkehrsteilnehmer genutzt. Auch für Spaziergänger ist die Baumallee ein beliebter „Wanderweg“. Beachtet wurden die dort Jahrzehnte lang stehenden Linden jedoch in der Regel nur von denjenigen, die durch das Laub oder den von den hohen Bäumen hervorgerufenen Schatten beeinträchtigt worden sind. Die Stadt war schon lange bemüht, dass die Bäume aus Sicherheitsgründen einen pflegerischen Schnitt erhalten. Hierfür bedurfte es allerdings erst eines Gutachtens, bevor die Linden und damit auch die Lindenstraße neue Aufmerksamkeit erhalten konnten. Nun fehlt plötzlich das, was war: Die großen, prachtvollen Linden in Hülle und Fülle. Stattdessen zeigt sich ein Weg voller „Kahlköpfe“. Über das momentane „Antlitz der Lindenstraße“ lässt sich sicher streiten. Die Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger gingen von einem schon lange gesehenen Handlungsbedarf bis zum „Trauerspiel“, wie es dort aussieht.

Hintergrund des „radikalen“ Baumschnittes war jedoch der ernstzunehmende schlechte Zustand der Bäume, beginnend Ecke Lindenstraße/Bahnhofstraße bis zur Motelbrücke. Deshalb beauftragte die Stadtverwaltung im August 2017 einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für Baumpflege mit der Kontrolle jedes einzelnen Baumes aus der denkmalgeschützten Allee. Im Ergebnis dieser Begutachtung wurde eindeutig festgestellt, dass die Linden im ursprünglichen Zustand nicht mehr verkehrssicher waren. Da die Bäume bereits vor Jahren schon einmal gekappt wurden, ergab sich nun die erhöhte Gefahr, dass Äste ausbrechen und Verkehrsteilnehmer oder Spaziergänger gefährdet werden. Empfohlen wurde ein Rückschnitt der gesamten Krone auf die Höhe der vorhandenen Kappungsstellen. Die Genehmigung zu dieser Maßnahme wurde durch den Landkreis Ludwigslust-Parchim als untere Naturschutzbehörde am 07. Februar 2018 erteilt. Die Stadt investierte mit dem Baumbeschnitt in diesem Areal rund 12.000 Euro und erfüllt damit die Sicherungspflichten im öffentlichen Bereich.

„Der Rückschnitt der 140 Linden wurde ab dem 06. März 2018 durch den städtischen Bauhof und der Firma Bartels mobile Arbeitsbühne aus Lehsen durchgeführt und dauerte zwei Wochen lang an. In diesem Zeitraum kam es trotz des umsichtigen Handelns sowohl de v. g. Firma als auch der Mitarbeiter des Bauhofs zu Verkehrseinschränkungen und Lärmbelästigungen im Bereich der Lindenstraße. Hierfür bitte ich um Verständnis. Ebenso wie viele Bürgerinnen und Bürger warte auch ich auf den Frühling und vor allem auf einen prachtvollen neuen Austrieb der Linden, damit die Allee schon bald wieder im „alten neuen Glanz“ erstrahlen kann, die Einwohnerinnen und Einwohner sowie Gäste der Stadt erfreut“, betont Bürgermeisterin Dr. Margret Seemann im Zusammenhang mit der ergriffenen Maßnahme.

Stadt Wittenburg Öffentlichkeitsarbeit/Julia Baran

05.04.2018 - Festspiele Mecklenburg-Vorpommern zu Gast in Wittenburg

Außergewöhnliches Friends-Projekt mit Mozartkammermusik Seit mehr als 25 Jahren lassen die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern vielfältig, farbenfroh, originell und unverwechselbar den Nordosten erklingen. 2015 gastierten die Festspiele mit dem Meisterpianisten Evgenie Koroliov erstmalig in Wittenburg. Die Stadt präsentierte sich als perfekte Austragungstätte und überzeugte Intendanten Dr. Markus Fein auf Anhieb, Wittenburg als dauerhaften Festspiel-Veranstaltungsort aufzunehmen. Aufgrund der umfangreichen Sanierungen an der Bartholomäuskirche konnte die Stadt jedoch 2016/2017 nicht am Festspiel-Sommer teilnehmen.

Nun aber kehren die klassischen Klänge am 22. August 2018 in die Bartholomäuskirche zurück. In der besonderen Akustik eines der ältesten sakralen Bauten Mecklenburg-Vorpommerns können Einheimische und Gäste den poetischen Tönen der Mozartkammermusik lauschen. Als Friendsprojekt werden die Interpreten Kit Armstrong am Klavier, Andrej Bielow und Philipp Bohnen an der Violine, Wen Xiao Zheng, der Viola spielen wird, Anthony Kondo mit dem Violoncello und das Schumann Quartett, dass das Streichquartett bildet, auftreten. Zu dem Repertoire, mit dem das Friendsprojekt in Wittenburg begeistern möchte, gehören die Sonate Nr. 32 B-Dur für Violine und Klavier, das Streichquartett Nr. 15 d-Moll KV 421 und das Klavierquartett in Es-Dur KV 493.

Alle Künstler haben dabei eins gemeinsam: die Liebe zur Musik, die sich in ihrem Talent und der Leidenschaft des Spielens für jeden Zuhörer wiederfinden wird. Besondere Freude bereitet dabei aber sicherlich der Preisträger in Residence 2018, Kit Amstrong, seinem Publikum. Er ist für den Festspielsommer 2018 prägend und wird mehr als 20 Konzerte maßgeblich begleiten (u.a. als Dirigent) oder selber spielen. Kein Wunder, denn allein beim Klavierspielen laufen die Finger des jungen Mannes mit kristalliner Klarheit und einem Genie im Kopf über die Tasten. Kit Amstrong ist zweifellos ein Ausnahmetalent und ein besonderer Pianist allemal. Mit den Werken Mozarts bestens vertraut, legt er den virtuosen Fokus des Friendsprojekts auf die Kompositionen des Salzburger Wunderkindes. Ab 19:30 Uhr wird dieses Klassik-Konzert in kammermusikalischer Besetzung für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgen, die noch Tage später im Herzen der Zuhörer nachhallen wird.

Zuvor wird dieses außergewöhnliche Musik-Erlebnis mit einem Auftakt in Wittenburgs Mehlwelten Museum um 18:00 Uhr eingeführt. Dort bietet Volkmar Wyviol, Gründer der Stern-Wyviol-Gruppe, die das Konzerterlebnis sponsert, eine Führung durch das einzigartige Museum an. Die Besucher haben dann auch die Möglichkeit sich, Ötzi, den Mann aus dem Eis, der seit Juni 2017 dort ausgestellt ist, anzusehen. Organisatorisch wird das Konzerterlebnis auch von der Stadt Wittenburg unterstützt.

Wenige Restkarten für dieses besondere Doppel-Erlebnis aus Museumsbesuch (5 Euro Aufschlag) und Klassikkonzert sind unter www.festspiele-mv.de oder unter 0385 / 5 91 85 85 zu sichern. Auch in der Hagenow-Information, Lange Str. 79, Tel. 03883-729096 sowie in der Ludwigslust-Information, Schlossstr. 36, Tel. 03874-526251 und in der Stadtmarketing GmbH Schwerin, Am Markt 14, tel. 0385-5925215 können Karten erworben werden.

Baran/Öffentlichkeitsarbeit

05.04.2018 - Interkommunales Tourismuskonzept "S³" - "Experten" bringen sich ein

Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung zum Tourismuskonzept „S³ - Se(h)en, Shopping, Spaß“ am 16. Januar 2018, (wir berichteten in der Februar-Ausgabe 2018) wurde nun mit der konkreten Herausarbeitung der Entwicklungspotenziale der Region der Erarbeitungsprozess fortgesetzt. In vier handlungsfeldbezogenen Themenworkshops bestimmten Touristiker, Leistungsanbieter und Sachkundige der unterschiedlichen Kommunen die wesentlichen touristischen Leistungsfähigkeiten und Ziele der Region. So begannen die Workshops am Vormittag des 28. Februars 2018, an dem rund 20 „Experten“ zu dem Thema „Tourismus“ ergebnisorientiert diskutierten. Am Nachmittag wurde das Handlungsfeld „Kultur“ weiter vertieft. Bereits am Folgetag analysierten die Mitwirkenden intensiv weiter und arbeiteten gemeinsam Ideen und Ansätze für die Handlungsfelder „Infrastruktur“ und „Einzelhandel“ heraus. Zu Beginn eines jeden Workshops stellte die mit dem Tourismuskonzept beauftragte Firma, Project M GmbH, die bisher erfassten Informationen im Rahmen der Bestandsaufnahme vor. Auch über die ersten Ansätze der Bedarfs- und SWOT-Analyse je Handlungsfeld informierten die Mitarbeiter von Project M, Detlef Jarosch und Peter C. Kowalsky. Für die Bereiche „Tourismus“ und „Kultur“ wurde auf diese Weise unter anderem festgestellt, dass die Region bereits über ein vielfältiges, zum aktiv Erleben oder anspruchsvoll Genießen einladendes Angebot verfügt, hier jedoch bei der Vernetzung und Vermarktung noch klarer Nachholbedarf besteht. Außerdem ist Vielfalt natürlich wünschenswert, jedoch muss für den Besucher auf den ersten Blick ersichtlich sein, was die Region im Einzelnen auszeichnet und was der Gast erleben kann. Im Bereich Infrastruktur konnten die Strategieberater für Tourismus und Freizeitwirtschaft darauf aufmerksam machen, dass hier das Attraktivitätspotenzial noch sehr stark ausbaufähig ist, insbesondere hinsichtlich der Erschließung von kommunalen und regionalen Radwegen sowie des Öffentlichen Personennahverkehrs. Das vom Landkreis Ludwigslust-Parchim eingeführte Rufbussystem bildet dabei schon einen Schritt in die richtige Richtung. Für den Einzelhandel wiesen die Experten auf die Chance hin, die neu in die Region kommenden Gäste des zukünftigen „Wittenburg Village“ für sich zu begeistern und für einen Besuch zu gewinnen.

Nach der Vorstellung der Analyseergebnisse führten die Mitarbeiter der Project M GmbH durch einen Impulsvortrag in den jeweiligen Workshop ein. Die Workshops untergliederten sich dann jeweils in zwei Teile. Zum einen waren die Experten aufgefordert, aus ihrer eigenen Sicht darzustellen, was die zentralen Stärken und prägenden Angebote sowie bedeutenden Profilthemen der Region sind, die zukünftig im Vordergrund stehen müssen. Zum anderen sollten sich die Teilnehmenden in die verschiedenen Zielgruppen (bspw. Aktiv-, Familien-, Wellnessurlauber) hineindenken und schließlich die identifizierten Angebote mit Blick auf Eignung und Attraktivität für die jeweilige Zielgruppe diskutieren.

Auf den Workshop-Ergebnissen aufbauend, werden im nächsten Schritt die konkreten Entwicklungspotenziale der Region herausgearbeitet, um schließlich gemeinsam mit der Lenkungsgruppe des Tourismuskonzeptes eine effektive Positionierungs- und Entwicklungsstrategie mit konkreten Maßnahmen für die Kommunen und die Region zu erarbeiten.

„Es ist auch für uns immer wieder interessant zu sehen, welches Entwicklungspotenzial in einer Region steckt, die sich gemeinsam auf den Weg macht! Mit dem Investitionsimpuls in Wittenburg und dem gemeinsam entwickelten Tourismuskonzept wird der Grundstein für eine gezielte, effektive Marktbearbeitung gelegt, die den professionellen Ausbau der eigenen Stärken fokussiert, um dauerhaft touristische Anreize für die gesamte Region zu setzen.“, erklärt Peter C. Kowalsky von Project M. Im Mai 2018 erfolgt die nächste Beteiligungsstufe der Öffentlichkeit im Rahmen von Themenwerkstätten, um dann konkrete Ideen bzw. umsetzungsorientierte Vorschläge für einen abgestimmten interregionalen Maßnahmenkatalog herausarbeiten zu können.

„Ich freue mich sehr, dass die interkommunale Zusammenarbeit am Tourismuskonzept so reibungslos, schnell und zielorientiert voranschreitet. Bereits die ersten Beratungen haben gezeigt, dass die Gewinner der Ausschreibung zur Erstellung des Tourismuskonzeptes, „Projekt M“, mit Peter Kowalsky, Detlef Jarosch, Alexander Arnold, Svenja Berkhoff und Veit Badde mit ihren Erfahrungen, klaren Vorstellungen und ihre strukturierte und lösungsorientierte Arbeitsweise das Projekt voranbringen. Für das Engagement, unsere Region touristisch weiterzuentwickeln, möchte ich mich bei „Projekt M“ und allen Kooperationspartnern, wie der Wittenburg Village GmbH, dem Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe, dem Tourismusverband Mecklenburg-Schwerin e.V.und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Südwestmecklenburg mbH sowie allen Akteuren, vor allem bei den Mitgliedern der Lenkungsgruppe herzlich bedanken. Zu den Mitgliedern der Lenkungsgruppe gehören Janine Schaldach (Amt Hagenow-Land), Frank Bierbrauer-Murken (Amt Stralendorf), Natalie Niehus und Dirk Schiewer (Amt Zarrentin), Petra Götz (Stadt Boizenburg), Roland Masche (Stadt Hagenow), Kornelia Brandt (Stadt Lübtheen), Henrik Wegner (Stadt Ludwigslust), Birgit Gomiak (Stadt Schwerin) sowie Jana Berger und Vivien Lau (Amt Wittenburg). Ein besonderer Dank geht hierbei an die Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung Wittenburg, Jana Berger und Vivien Lau, die seit Anbeginn mit viel Herzblut die gesamte Koordinierungsarbeit leisten“, so Bürgermeisterin Dr. Margret Seemann.

Spätestens im Oktober 2018 soll das Konzept vorliegen. Ziel ist das Aufzeigen von Handlungsmöglichkeiten, die Region touristisch zu stärken und weiter zu entwickeln. Je Amt bzw. Gemeinde sollen dann mindestens drei entsprechende Maßnahmen herausgearbeitet und mit Finanzierungsmöglichkeiten hinterlegt worden sein. Zudem ist das Konzept dann für alle beteiligten Ämtern und Gemeinden eine wesentlich Grundlage für die Beantragung und Bewilligung von Fördermitteln zur Umsetzung der enthaltenen Maßnahmen. Hinweis: Im September 2016 hatten sich die Ämter Hagenow-Land, Stralendorf, Zarrentin, Wittenburg (geschäftsführende Gemeinde Stadt Wittenburg) sowie die Städte Boizenburg/Elbe, Hagenow, Lübtheen, Ludwigslust, Schwerin und die Kooperationspartner Biosphärenreservat Schaalsee-Elbe, Tourismusverband Mecklenburg-Schwerin, Wirtschaftsförderungsgesellschaft Südwestmecklenburg mbH und Wittenburg Village GmbH – unter Federführung des Amtes Wittenburg – für das Interregionale Tourismuskonzept „S³ - Se(h)en – Shopping - Spaß“ zusammengeschlossen.

Tourismuskonzept Workshops (3)

Es wurden alle Ergbenisse des Workshop festgehalten, damit diese für die nächste Beteiligungsstufe der Öffentlichkeit im Rahmen von Themenwerkstätten aufbereitet werden können, um dann konkrete Ideen bzw. umsetzungsorientierte Vorschläge für einen Maßnahmenkatalog herausarbeiten zu können.

05.04.2018 - Spatenstich für Neubau des Feuerwehrgerätehauses ein ganzes Stück näher gekommen

Innenminister Lorenz Caffier übergibt Fördermittelbescheid

Seit 2012 bemüht sich die Stadt Wittenburg um den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses. Deshalb wird der 05.03.2018 den Kameradinnen und Kameraden der Freiwillligen Feuerwehr, vertreten durch ihren Gemeindewehrführer, Jörg Rausch, den Stadtvertretern, vertreten durch die Bürgervorsteherin Sybill Moß und den Vorsitzenden des Bau- und Wirtschaftsausschusses, Hartwig Kolthof sowie der Stadtverwaltung, vertreten durch die Bürgermeisterin Dr. Margret Seemann, wohl für immer in Erinnerung bleiben. Denn an diesem Tag überreichte der Minister für Inneres und Europa, Lorenz Caffier, den v. g. Personen den lang ersehnten Fördermittelbescheid aus der Sonderbedarfszuweisung in Höhe von 712.496 €. Landrat Rolf Christiansen hatte bereits am 13. 12.2017 zusätzlich weitere 200.000 € aus der Brandschutzsteuer persönlich übergeben, womit der Landkreis sich mit insgesamt 600.000 € an dem derzeit mit ca. 2,8 Mio. € veranschlagten Vorhaben beteiligt. Die Differenz hat die Stadt Wittenburg zu tragen.

Bürgermeisterin Dr. Margret Seemann kündigte an, dass die Verwaltung nunmehr zügig das Ausschreibungsverfahren einleiten werde. „Angesichts der in der letzten Zeit explosionsartig gestiegenen Preise in der Baubranche hoffe ich sehr, dass wir im Rahmen der Ausschreibung preislich akzeptable Angebote erhalten werden, damit sich das ursprünglich mit 2,1 Mio. und nun schon mit 2,8 Mio. € veranschlagte Projekt nicht noch weiter verteuert. Ich bin den Stadtvertretern sehr dankbar, dass sie über die ganzen Jahre ohne „Wenn und Aber“ hinter dem Vorhaben gestanden haben und nach wie vor auch dazu stehen. Daran wird ersichtlich, welche hohe Wertschätzung sowohl die Stadtvertretung als auch die Stadtverwaltung dem ehrenamtlichen Dienst der Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Wittenburg und ihrer Ortsteile entgegenbringt. Das derzeitige Feuerwehrgerätehaus ist nicht nur überaltert und viel zu klein, es entspricht vor allem nicht mehr den Sicherheitsanforderungen, so dass ein Neubau dringend notwendig geworden ist. Mir ist allerdings auch keine von der Größe mit der Stadt Wittenburg vergleichbare Kommune in Mecklenburg-Vorpommern bekannt, die ein Feuerwehrgerätehaus, wie es in Wittenburg geplant ist, vorhält. Ich hoffe, dass das neue Feuerwehrgerätehaus in Wittenburg nicht nur Erleichterungen für die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Wittenburg bringt, sondern auch von den ehrenamtlichen Mitgliedern der Ortswehren in Zühr, Körchow, Perdöhl und Lehsen mit genutzt wird. Herrn Landrat Rolf Christiansen, aber auch den zuständigen Mitarbeitern im Innenministerium und Herrn Innenminister Lorenz Caffier, danke ich besonders für die aktive Unterstützung bei der Realisierung unseres Vorhabens. Darüber hinaus danke ich den Fachdienstleitern für Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises, Herrn Thomas Schmidt und Frau Jessica Markmann, sowie dem Referatsleiter für Brand- und Katastrophenschutz, zivil-militärische Zusammenarbeit und Munitionsbergung im Innenministerium, Herrn Uwe Becker, die der Stadtverwaltung Wittenburg in jeglichen mit der Feuerwehr zusammenhängenden Angelegenheiten stets beratend zur Seite stehen“, so Dr. Margret Seemann.

Innenminister Lorenz Caffier wies in seiner Begründung für die Förderung des Neubaus des Feuerwehrgerätehauses Wittenburg seitens des Landes auf die vielfältigen Aufgabenbereiche und die große Bandbreite der Einsätze, die sich unter anderem aus der Nähe zur Autobahn A24, den Gewerbegebieten und den hier ansässigen Firmen, wie Dr. Oetker, SternMaid oder das Alpincenter einschließlich Hotel für die Wittenburger Feuerwehr ergeben, hin. Zudem ist die Entscheidung der Stadtvertretung für den Standort mit ausschlaggebend gewesen, da dieses strategisch günstig sowohl für die Erreichbarkeit der Innenstadt als auch der Autobahn und der Gewerbegebiete ist.

Auch Gemeindewehrführer Jörg Rausch ist über die Förderzuwendung und die Worte des Innenministers sichtlich erleichtert: „Ich freue mich für die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr insbesondere in Wittenburg. Sie haben es mehr als verdient, ein neues Gerätehaus zu erhalten. Für die Zukunft kann ich mit Bestimmtheit zusichern, dass im neuen Gerätehaus die Aus- und Weiterbildung der Feuerwehrmitglieder ohne Einschränkungen erfolgen wird. Darauf freue ich mich schon jetzt“.

Bürgervorsteherin Sybill Moß und Bauausschussvorsitzender Hartwig Kolthof brachten zum Ausdruck, dass die Stadt Wittenburg mit der Übergabe des Fördermittelbescheids am 05.03.2018 die Stadt Wittenburg nun dem lang ersehnten Spatenstich ein ganzes Stück näher gekommen ist, wodurch der Tag mit Sicherheit ein Tag der Freude insbesondere für die Mitglieder der Feuerwehren in der Stadt Wittenburg ist.

Baran/Öffentlichkeitarbeit

Feuerwehrgerätehaus

Bild: Übergabe des Fördermittelbescheides für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses: Amtsleiterin für Bürgerdienste und Bauen Jana Berger, Landtagsabgeordnete Elisabeth Aßmann, Vorsitzender des Ausschusses für Bau, Umwelt und Wirtschaft Wittenburg und Amtsvorsteher Hartwig Kolthof, Minister für Inneres und Europa Lorenz Caffier, Gemeindewehrführer Jörg Rausch, Bürgermeisterin Dr. Margret Seemann, Bürgervorsteherin Sybill Moß und Gemeindevertreter Wittendörp Jürgen Nadzeika teilen die Freude über die frohe Botschaft (v.l.n.r.)

04.04.2018 - Neueröffnung des Einzelhandelsriesen REWE in Wittenburg

Pünktlich um 09:00 Uhr am Morgen des 08. März 2018 war es soweit. Gemeinsam durchschnitten Bürgermeisterin Dr. Margret Seemann, Bürgervorsteherin Sybill Moß, Marktleiter Philipp Hartinger und Holger Radtke, Vertriebsleiter im Bereich Nordost das Band zur Neueröffnung des REWE Marktes in Wittenburg. Seit Anfang der Neunziger wehten am Mühlenring 3 zwar immer die blau-weißen Fahnen, nun aber zeigt sich das Objekt in neuen, typisch auffällig roten Gewand. Philipp Hartinger, der schon seit Oktober 2015 den SKY Markt führte und nun auch die Leitung des REWE Marktes übernimmt, war über den reibungslosen Verlauf der Umbauphase sichtlich erleichtert: „In den vergangene Wochen haben wir tatsächlich mit Planungen, Vorbereitungen und Umsetzungen des Umbaus alle Hände voll zu tun gehabt. Ich bin froh, dass wir nun endlich heute hier stehen und uns in dem „neuen Outfit“ präsentieren können. Wir schlagen nun zwar ein anderes Kapitel auf, an Kundenservice und der Produktqualität wird sich aber auch in Zukunft nichts ändern. Wir werden weiterhin bemüht sein, jeden denkbaren Kundenwunsch gerecht zu werden“, erklärt der 30jährige feierlich.

Sein gesamtes Team von 40 Mitarbeitern wird Hartinger auf die „REWE-Reise“ mitnehmen. Die bekannten Gesichter und das „Know-How“ des Fachpersonals werden den Wittenburgerinnen und Wittenburger also auch zukünftig erhalten bleiben. Auch mit der allseits beliebten Frischetheke wird REWE seine Kunden durch Fleisch- und Wurstwaren sowie selbstgemachten Salaten weiterhin erfreuen. Die Produktpalette erweitert sich nun sogar noch um schokolierte Früchte, Smoothies, „Sushi to Go“ und vielen weiteren Angeboten. Mit dem einzigen Anbieter eines Vollsortiments wird auch REWE, wie einst der SKY, auf der Polposition unter den Märkten bleiben, auch wenn sich das Angebot angepasst und z.B. um die Artikel der REWE Eigenmarke erweitert hat. Präsentiert wird die Ware auf 1.100 Quadratmeter Verkaufsfläche, die trotz umfassender Modernisierung 2014, mit dem Umbau erneut ein wenig neu ausgestaltet wurde. Der Markt wirkt nun heller, großzügiger und freundlicher. Und auch bei den Öffnungszeiten hat sich etwas getan. Eine Einkaufmöglichkeit von nun 07:00 – 22:00 Uhr richtet sich noch flexibler an die Kundenwünsche. Der Wittenburger REWE hat es sich scheinbar auf die Fahne geschrieben mit Service und Frische zu punkten. Das Konzept berücksichtigt dabei, dass die Kundinnen und Kunden anspruchsvoller geworden sind. Sie erwarten nicht nur ein breites Angebot, sondern auch sachkundige Empfehlungen. Sie wollen etwas über die Nahrungsmittel erfahren, die sie zu sich nehmen, und wissen, woher die Produkte kommen, die sie zu Hause auf den Tisch bringen. Sie haben spezielle Vorlieben und fragen nach Waren aus ökologischem Anbau, nach laktose- oder glutenfreien Nahrungsmitteln oder nach Spezialitäten aus fernen Ländern. Auch Lebensmittel verkaufen sich heute nicht mehr von selbst.

„Für Erfolg gibt es keine Garantie. Doch worauf Erfolg aufbaut, das lässt sich durchaus benennen: Neben Flexibilität und Kreativität spielen im Handel das den Kundenwünschen angepasste Angebot, Freundlichkeit und Service sowie stetiges Engagement eine wesentliche Rolle. Das Tempo und die Reibungslosigkeit, mit der Sie, Herr Hartinger als Marktleiter gemeinsam mit Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an die Umsetzung des Vorhabens von der ersten Idee bis zum heutigen Eröffnungstag herangegangen sind, kann nur als gutes Omen für die Zukunft gewertet werden.

Wir gratulieren Ihnen im Namen der Stadt zur Neueröffnung des REWE Marktes und wünschen Ihnen sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern viel Erfolg und natürlich auch ganz viel Glück“, betonten Bürgermeisterin Seemann und Bürgervorsteherin Moß und überreichten symbolisch den Glückstaler Wittenburgs. Begleitet wurde die Neueröffnung von der AWO Kindertagestätte, den „Amtsbergspatzen“ sowie der Kindertagesstätte „Plapperschnut“ des Internationalen Bundes. Sie trugen dem Team und den Vertretern der Stadt passende Ständchen vor und wurden im Gegenzug mit vielen Leckereien belohnt. Daneben erfreuten sich die vielen kleinen Besucher des Tages aber auch an einen lebensgroßen Olaf aus dem Film „Die Eiskönigin“. Allen Frauen derweil wurde – passend zum Frauentag – eine Rose überreicht. DJ Falo sorgte während des Tages für dauerhaft gute Stimmung und amüsierte vor allen die Kinder, während Mama und Papa oder Oma und Opa sich gemütlich einen eigenen Eindruck von „ihrem neuen“ Markt machen konnten. Viele Gäste und Kunden zeigten sich schließlich begeistert von dem „ihrem neuen Markt“.

Baran/Öffentlichkeitsarbeit

04.04.2018 - Bauminister Christian Pegel übergibt Fördermittelbescheid für die Große Straße

Ein Geldsegen - so könnte wohl die lang angestrebte Fördermittelzuwendung in Höhe von 310.000 Euro für die Sanierung der Großen Straße bezeichnet werden, die am 07. März 2018 durch Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung, persönlich an Stadtoberin Dr. Margret Seemann übergeben wurde. Mit der Bürgermeisterin und dem stellvertretenen Bürgermeister Andre` Bernowitz freuten sich über diese frohe Botschaft auch Bürgervorsteherin Sybill Moß und Amtsvorsteher sowie Vorsitzender des Ausschusses für Bau, Umwelt und Wirtschaft, Hartwig Kolthof.

Die Planung für die Erschließungsmaßnahme „Große Straße“ wurde bereits im Jahr 2000 durch die städtischen Gremien beschlossen. Durch das Bauministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern wurden im Jahr 2001 jedoch nur die Bauabschnitte 1 bis 3 (von der Großen Straße 2 bis zur Motelbrücke) genehmigt. Für den 4. Bauabschnitt, der den Kreuzungsbereich Große Straße / Bürgermeister-Ahrens-Ring / Steintor / Bahnhofstraße / Lindenstraße umfasst, wurde die Genehmigung nicht erteilt, da der größte Teil dieses Bauabschnittes außerhalb des vorgesehenen Sanierungsgebietes liegt.

„Ich bin Herrn Minister Pegel und dem Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung sehr dankbar, dass wir nach intensiven Gesprächen außerhalb der Städtebauförderung doch noch eine Fördermittelmöglichkeit gefunden haben. Durch die städtebaulich geförderten Sanierungen von mittlerweile 117 Gebäuden konnten wir schon erheblich zur Attraktivitätssteigerung unserer Stadt beitragen. Aber wir haben mit dem Thema „Stadtsanierung“ noch lange nicht abgeschlossen. Es gibt nach wie vor - gerade im Innenstadtbereich - noch einen großen Sanierungsbedarf. Umso glücklicher bin ich aber darüber, dass wir nun endlich diesen Kreuzungsbereich ausbauen können und damit dem Ziel einer rund um schönen Innenstadt wieder ein Stück näher gekommen sind“, so Margret Seemann.

Mit dem Zuwendungsbescheid vom Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung kann nun die Sanierung einer der Hauptverkehrsadern Wittenburgs weitergeführt werden. So plant die Stadt nicht nur die viel genutzte Straßenoberfläche im Kreuzungsbereich zu sanieren, neu zu gestalten und gleichzeitig ein Entwässerungssystem zu integrieren, sondern dem Bereich auch durch das Aufstellen von Bänken, Fahrradbügeln und neu gepflanzten straßenbegleitenden Bäumen und Sträuchern einen „Wohlfühlcharakter“ zu verleihen. Während die Hauptfahrbahn asphaltiert wird, werden die Parkflächen - unter anderem zwei Kurzzeitparkplätze vor der Postfiliale - von hellgrauen Natursteinpflastern geprägt. Die Gehwege erhalten den für die Große Straße typischen sandgelben Klinkerpflaster und werden an die Denkmalgeschützten Wallanlagen angebunden. Zum Überqueren der Straße wird außerdem ein Blindenleitsystem angebracht und um auch der Energieeffizienz gerecht zu werden, wird die Beleuchtung in diesem Bauabschnitt auf LED Basis umgestellt. Im Gesamten wird die Breite der Straßenabschnitte von Bahnhof- und Lindenstraße deutlich minimiert und der Kreuzungsbereich damit wesentlich verkehrsgerechter gestaltet. Nach ersten Einschätzungen beläuft sich die Investitionssumme hierfür auf 483.000 Euro, wobei ein Großteil über die Mittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) finanziert wird.

Gemeinsam mit dem Amtsvorsteher und Vorsitzenden des Bau-, Umwelt-, und Wirtschaftsausschusses Hartwig Kolthof sowie Bürgervorsteherin Sybill Moß nutzte Bürgermeisterin Seemann auch den Besuch von Minister Pegel, um ihn auf den Sanierungsbedarf weiterer Häuser aufmerksam zu machen. „Im Moment wird das Haus Markt 10 umfangreich saniert. Ich bin der Bürgermeisterin sehr dankbar, dass sie ebenso wie für die Unterstützung der Sanierung unserer Bartholomäuskirche auch hierfür Fördermittel akquirieren konnte. Doch es gibt noch viele andere Gebäude in der Großen Straße bzw. im Innenstadtbereich, die zunehmend vom Verfall bedroht sind“, berichtet Hartwig Kolthof. „Es wäre schön, wenn uns das Land oder der Bund auch weiterhin unterstützen würde, Wittenburg als Wohn- und Lebensstandort so attraktiv wie möglich zu gestalten, um die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt weiterhin aufrecht zu erhalten“, heißt es weiter. Mit der Fördermittelzuwendung aus dem Ministerium kann nun ein weiterer Schritt gemacht werden, das Stadtbild zu verschönern. Bürgermeisterin Seemann kündigte an, so schnell wie möglich mit dem Ausschreibungsverfahren zu beginnen.

Baran/ Öffentlichkeitsarbeit

Bauminister Christian Pegel übergibt Fäördermittelbescheid für die Große Straße

Bild: Übergabe des Fördermittelbescheides für den vierten Bauabschnitt der Großen Straße durch den Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung, Christian Pegel an Bürgermeisterin Dr. Margret Seemann, Vorsitzenden des Ausschusses für Bau, Umwelt und Wirtschaft und Amtsvorsteher Hartwig Kolthof sowie Bürgervorsteherin Sybill Moß (v.l.n.r).

04.04.2018 - Amerikanischer Besuch an Wittenburger Schule

Die USA möge vielen aus Film, Fernsehen und Musik vertraut vorkommen – doch die Chance, das Land auf eine ganz andere Weise wahrzunehmen, nutzen alle zwei Jahre mehrere Schülerinnen und Schüler des Gymnasialen Schulzentrums. Im Schüleraustausch machen sie sich ihr eigenes Bild über Land und Leute. Durch das Leben in einer amerikanischen Gastfamilie und die Besuche der Schulen vor Ort werden sie in das reale Leben integriert und tauchen in den amerikanischen Alltag ein.

„Ich wollte schon immer unbedingt die USA kennenlernen, die Schulen dort ansehen und natürlich mein Englisch auf die Probe stellen. Da erschien mir der Schüleraustausch perfekt und es war eine tolle Erfahrung“, berichtet die 16-jährige Schülerin Charlotte Paul. Sie freut sich sehr, dass sie nun ihrem „Gastbruder“ Kadyn Arthur Welch die deutsche Mentalität und ihre Heimat näher bringen kann.

Seit 20 Jahren (1998) führt der Landkreis Ludwigslust-Parchim einen Schüleraustausch mit dem Partnerkreis Gratiot County im Bundesstaat Michigan durch. Verschiedene Schulen des Landkreises nehmen daran teil - auch das Gymnasiale Schulzentrum Wittenburg. So besuchten im Oktober 2017 für 14 Tage die Schüler Charlotte Paul, Helen Peters, Samantha Bleich, Elias Leidel, Ole Froh, Lukas Beintken, Paula Halfar, Tina Lüpken, Hanne Handorf sowie Mia Jung die kleinen beschaulichen Orte Ashley und Fulton, nicht weit entfernt von der Hauptstadt Lansing, und brachten viele interessante und spannende Eindrücke wieder mit nach Hause. Nun wurde es Zeit für die „Gastgeschwister“ ihren Gegenbesuch anzutreten und so landeten am 09. März 2018 fünf amerikanische Schülerinnen und Schüler – Kadyn Arthur Welch, Mackenzie Leigh Jelinek, Kellie Lynn Brown, Karah Starr Brown und Jaden Taylor Gavenda - gemeinsam mit ihrem Lehrer Joseph MB Shaw von der Ashley High School am Hamburger Flughafen, um sich auf den Weg in die mecklenburgische Kleinstadt Wittenburg zu machen. Hier wurden sie von den Schülern Charlotte Paul, Helen Peters, Samantha Bleich, Jördis Arndt und Elias Leidel sowie deren Eltern herzlich in Empfang genommen.

Nach einem aufregenden Wochenende mit dem Kennenlernen ihrer Gastfamilien, einem Besuch in Ludwigslust und einer Feier auf dem Oberstufenball des Gymnasiums im Alpincenter konnten die Gäste aus den USA auch die Bürgermeisterin Dr. Margret Seemann und den Amtsvorsteher Hartwig Kolthof kennenlernen, die ihnen zunächst bei Cookies und Grabower Schaumküssen alles rund um die Entwicklungen und die Sehenswürdigkeiten Wittenburgs erzählten. In lockerer Gesprächsatmosphäre taute das Eis ziemlich schnell auf. Mit der Heimat im Herzen wollten die Schülerinnen und Schüler von der Bürgermeisterin dann aber vor allem wissen, was sie über den amerikanischen Präsidenten Donald Trump halten würde. Eine anregte Diskussion über die politische Situation in beiden Ländern füllte die Gesprächsinhalte, an dessen Ende sich alle einig waren, dass mehr junges politisches Engagement nötig sei – sowohl in den Vereinigten Staaten, als auch in Deutschland.

Mit reichlich Informationen versorgt und einem Glückstaler Wittenburgs als besondere Erinnerung, verließen die amerikanischen Gäste mit ihren Gastgeschwistern und ihrem Lehrer Mister Shaw, der als Andenken außerdem einen Stadt-Regenschirm erhielt, das Wittenburger Rathaus. In den folgenden Tagen besuchten die insgesamt 68 teilnehmenden und im Landkreis verteilten amerikanischen Austauschschüler und – Lehrer außerdem noch die KFZ-Gedenkstätte in Wöbbelin, die Landeshauptstadt Schwerin, wo sie sich auf Einladung des Landtagsabgeordneten Thomas Schwarz den Plenarsaal und das Schlossmuseum ansahen. Außerdem fuhren sie in die Bundeshauptstadt Berlin sowie nach Hamburg.

Auf ihrer Rückreise am 20. März 2018 konnten die Gastschülerinnen und -Schüler schließlich vielseitige und bunte Impressionen im Gepäck mit nach Hause nehmen, die ihnen hoffentlich noch lange positiv im Gedächtnis bleiben.

Baran/ Öffentlichkeitsarbeit

Amerikanischer Besuch an Wittenburger Schule (2)

Bei Cookies und Grabower Schaumküssen erzählt Bürgermeisterin Dr. Margret Seemann alles rund um die Entwicklungen und die Sehenswürdigkeiten Wittenburgs ihren amerikanischen Gästen, sowie den deutschen „Gastgeschwistern“

S³ - Se(h)en – Shopping – Spaß: Tourismuskonzept gibt den Startschuss für interkommunale Zusammenarbeit

Die Freude über das im Rahmen das Raumordnungs- und Zielabweichungsverfahrens vom Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung für das Vorhaben „Wittenburg Village“ gegebene „grüne Licht“ ist in der Region groß, denn dieses Projekt wird der gesamten Region einen neuen touristischen Impuls geben und damit einhergehend wesentlich zur wirtschaftlichen Entwicklung beitragen. Schon weit vor der positiven Entscheidung der Landesregierung machte sich Bürgermeisterin Dr. Margret Seemann Gedanken darüber, wie die bis zu mehr als eine Millionen Besucher jährlich animiert werden können, auch außerhalb von „Wittenburg Village“ die Stadt Wittenburg ebenso wie die gesamte Region zu erkunden. Margret Seemann: „Natürlich freue ich mich, wenn die Besucher sich vor allem in unserer sehens- und liebenswerten Stadt Wittenburg aufhalten. Aber mir ist natürlich klar, dass wir auch bei weiterer Erhöhung der Attraktivität unserer Kommune die Gäste nicht zu einem mehrtägigen Verweilen bewegen werden. Hierzu bedarf es vielmehr der Zusammenarbeit aller Kommunen in der Region, um weitere touristische Anreize zu schaffen. Ich war dann sehr erfreut, dass die daraus entwickelte Idee eines interkommunalen Tourismuskonzeptes bei ihrer Vorstellung am 27.01.2016 von den zuständigen Mitarbeitern im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit begrüßt worden ist“. Bis die eigentliche inhaltliche Arbeit beginnen konnte, mussten intensive Vorarbeiten geleistet werden. Unter Leitung der Verwaltung der Stadt Wittenburg fanden sich am 16.03.2016 die Ämter Hagenow-Land, Stralendorf, Zarrentin, Wittenburg (geschäftsführende Gemeinde Stadt Wittenburg) sowie die Städte Boizenburg/Elbe, Hagenow, Lübtheen, Ludwigslust, Schwerin, Biosphärenreservat Schaalsee-Elbe, Tourismusverband Mecklenburg-Schwerin, Wirtschaftsförderungsgesellschaft Südwestmecklenburg mbH und Wittenburg Village GmbH erstmalig zusammen. Am 26.09.2016 wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen den Beteiligten geschlossen. Es wurde eine Lenkungsgruppe gebildet, die in neun weiteren Sitzungen auf Basis der Kooperationsvereinbarung die Beantragung der Fördermittel und die Ausschreibung vorbereitet und die Planung für das gemeinsame Tourismuskonzept vorgenommen hat. Von der Landesregierung wird das Vorhaben aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (ELER) mit 45.000 € gefördert. Jeder Kommune leistet zusätzlich als Co-Finanzierung einen finanziellen Beitrag. Im Rahmen der Ausschreibung bewarben sich fünf Unternehmen. Den Zuschlag erhielt „Projekt M“ (Strategieberatung in Tourismus und Freizeitwirtschaft) mit Sitz in Hamburg.

 Teilnehmer des Workshops am 16.01.2018 (7)

Mit fast 30 Teilnehmern, vor allem Bürgermeister, Leitende Verwaltungsbeamte und Wirtschaftsförderer aus den Kommunen der Region, aber auch Vertreter des Tourismusverbandes Mecklenburg-Schwerin, der Biosphäre Schaalsee-Elbe, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Südwestmecklenburg und der Wittenburg Village GmbH, fand am 16.01.2018 im historischen Wittenburger Rathaus nun die Auftaktveranstaltung zur inhaltlichen Erarbeitung des interkommunalen Tourismuskonzeptes statt. Gemeinsam mit Detlef Jarosch, Peter C. Kowalsky, Alexander Arnold und Veit Badde von der Firma Project M GmbH ging es zunächst vor allem darum, einen Informationsaustausch aller Interessensvertreter zu ermöglichen, Ziele und Erwartungen zusammenzufassen, einen Überblick über die Stärken und Schwächen der Region herauszufiltern, Meilensteine zu definieren und einen Prozessplan festzusetzen. Alle Beteiligten haben dabei in einem ersten Schritt die Ausgangssituation der touristischen Position, die derzeit noch deutlichen Nachholbedarf erkennen lässt, aus Analysen nachempfunden, aber auch die schon vorhandenen Potenziale der unterschiedlichen Kommunen bestimmt. Daneben diskutierten die Teilnehmer, welche zentralen Herausforderungen bevorstehen und wie diese gelöst werden könnten. So setzte sich die Planungsrunde beispielsweise mit den Highlights der Region, ihren wichtigsten Koppelungspotenzialen und deren Herausforderungen auseinander. Einig waren sich alle unter anderem darin, dass vor allem im Bereich des Natur- und Aktivurlaubs (Radfahren, Reiten, Wandern, Naturgebiete) schon diverse zum Verweilen einladende touristische Anreize existieren, diese aber teilweise noch erheblich weiter ausgebaut werden müssen – gerade was die Infrastruktur, z.B. den öffentlichen Nahverkehr oder die Erschließung von Radwegen betrifft. Auch kulturell ist bereits ein breit gefächertes und vor allem sehenswertes Angebot mit einer Vielzahl an Schlössern, Herrenhäusern, Museen, Kirchen und Denkmälern vorhanden. Diese müssten jedoch noch weitaus mehr miteinander kooperieren, wobei vor allem Zugänglichkeit und verlässliche Öffnungszeiten zentrale Themen sind. Auch im Gastronomiebereich, in der Stärkung des Einzelhandels, im Angebot an Ferienwohnungen und Hotels im ländlichen Gebiet oder in der Vermarktung der touristischen Angebote erkannte die Diskussionsrunde noch Nachholbedarf.

In einem nächsten Schritt werden von dem Unternehmen Project M Experteninterviews geführt. Zusätzlich finden im Februar mit den Kooperationspartnern und weiteren Fachleuten der Region vier Workshops zu den Themenbereichen Tourismus, Infrastruktur, Kultur und Einzelhandel statt. Die sich daraus ergebenen Informationen sowie weitere Materialien der einzelnen Kommunen fließen in die grundlegende Bestandsermittlung mit ein. Darauf basierend wird in einem weiteren Schritt eine Bedarfsanalyse und folgend eine SWOT-Beurteilung erstellt, die die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken der Region abbildet. Die Kooperationspartner erarbeiten im Anschluss gemeinsam eine Entwicklungsstrategie, die konkrete Maßnahmen für jede Kommune einbezieht. Diese Maßnahmen werden dann hinsichtlich ihrer möglichen Finanzierung und Umsetzungsmöglichkeiten beleuchtet und mit einer Kostenschätzung hinterlegt.

Das Gesamtkonzept soll Ende Oktober fertiggestellt sein.

„Wir müssen unseren Gästen Attraktionen im Tourismusbereich bieten, die sie in der Region halten. Damit die Besucher aber überhaupt wissen, welche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung im Umkreis sie nutzen können, ist eine gut durchdachte Vermarktung, die einen einfachen Weg zum Gast findet, ebenso unausweichlich. Jede Kommune weiß um ihre Kernkompetenzen. Diese gilt es zu bündeln und zu einer gemeinsamen Angebotsdarstellung aufzubereiten“, betonte Ute Lindenau, Bürgermeisterin der Stadt Lübtheen.“

„Ich denke, wir müssen bei der touristischen Entwicklung unserer Region über den Tellerrand hinaussehen. Nur wenn wir uns gegenseitig ergänzen, potenzieren wir unser Expertenwissen und erkennen die Stärken und Schwächen der Region“, stimmte auch Henrik Wegner, Wirtschaftsförderer der Stadt Ludwigslust, zu.

Herausforderungen werden auch in der Digitalisierung, der Erlebnisinszenierung und der Tourismusfinanzierung gesehen. „Markttrends und ein steigender Wettbewerb erfordern fokussierte Marktbearbeitung und den professionellen Ausbau der eigenen Stärken, um den hohen Erwartungen der Gäste an Erlebnisinszenierung und an Angebots- und Servicequalität gerecht zu werden. Ein klares Profil ist ein Leistungsversprechen und dafür müssen die Grundvoraussetzungen stimmen. Aber: Gewinn fängt beim Teilen an“, betonte Peter C. Kowalsky von der Tourismusberatung Project M.

Ziel des Tourismuskonzeptes ist zwar in erster Linie die Tourismus- und Freizeitwirtschaft zu fokussieren und voranzutreiben, dies gelingt jedoch nur – und auch da waren sich alle einig – wenn sich die Kommunen als eine voneinander lernende, miteinander arbeitende und gegenseitig profitierende Region begreifen. „Kommunalpolitik beginnt für mich nicht am Ortseingangsschild und endet auch nicht am Ortsausgangsschild. Das ist seit meinem Amtsantritt als Bürgermeisterin ein wesentlicher Grundsatz meines Handelns. Ich hoffe, dass wir die interkommunale Zusammenarbeit bei der Erarbeitung des Tourismuskonzeptes auf viele andere Bereiche ausdehnen, dass wir als Kommunen näher zusammenrücken und wir dadurch gemeinsam der Entwicklung unserer Region einen wesentlichen Schub verleihen werden“, so Bürgermeisterin Dr. Seemann abschließend.

Julia Baran/Öffentlichkeitsarbeit Stadt Wittenburg

 

 

Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) gemeinsam umsetzen - Wittenburg auf dem Weg zum Bürgerbeirat –

Auf dem Neujahrsempfang der Stadt Wittenburg Anfang 2018 machte Bürgermeisterin Dr. Margret Seemann auf die zahlreichen Vorhaben, die die Stadt in den kommenden Jahren umsetzen möchte, aufmerksam. Hierzu gehören neben dem Bau des Feuerwehrgerätehauses, dem Anbau an der Grundschule, der Bahnquerung zum Alpincenter, der Realisierung des Gesamtvorhabens „Wittenburg Village“, der Schaffung von zwei zusätzlichen Gewerbegebieten und zwei Wohngebieten unter anderem auch Maßnahmen zur weiteren Sanierung und Belebung der Innenstadt. „Es geht um Entscheidungen, die Auswirkungen auf die Entwicklung unserer Stadt Wittenburg und ihrer Ortsteile für die nächsten 50 oder 100 Jahre haben werden. Und deshalb ist es mir sehr wichtig, die Ideen und Vorstellungen der Einwohnerinnen und Einwohner mit einzubeziehen", erklärte die Bürgermeisterin.

Gesagt getan. Nur wenige Tage später, am 20.01.2018, fand im Wittenburger Rathaus erstmalig ein Workshop mit interessierten und engagierten, jungen, wie älteren Bürgerinnen und Bürgern statt, die sich für die Entwicklung Wittenburgs und der Ortsteile nicht nur interessieren, sondern sie auch aktiv mitgestalten möchten.

Ziel dieses Workshops war es zunächst die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für das Thema „Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK)“ zu sensibilisieren und ihnen den Inhalt dieses Konzeptes näher zu bringen. Bereits am 31.05.2017 war aufgrund der vielen auf Wittenburg zukommenden Herausforderungen von der Stadtvertretung der Beschluss gefasst worden ein ISEK für die Kommune zu erarbeiten. Den Auftrag erhielt das Büro Wimes Stadt- und Regionalentwicklung, Frau Barbara Genschow. In einem kurzen Referat erklärte die Stadtplanerin Genschow ansprechend und auf den Punkt gebracht den Sinn und Zweck des Konzeptes. In dem Konzept werden diverse Handlungsfelder und konkrete Maßnahmen aufgezeigt, die zur künftigen Entwicklung der Stadt und ihrer Ortsteile positiv beitragen sollen. Das ISEK ist eine Art „Handbuch“, das die auf exakten Analysen und Prognosen basierenden Ziele der Stadt und ihrer Ortsteile aufführt. Einbezogen werden dabei unter anderem Einwohnerentwicklungen, Wirtschafts- und Arbeitsmarktentwicklungen, Städtebau – und Wohnungsnachfragen, die soziale, kulturelle und touristische Infrastruktur und die Gewerbe- und Einzelhandelsentwicklungen. Es bietet also konkrete, langfristige und lokal abgestimmte Lösungen für eine Vielzahl von Herausforderungen, lässt diese aber nicht unkommentiert stehen, sondern bearbeitet sie ergebnisorientiert und mit der gezielten Einbindung von Projektvorschlägen.

So ist eine in dem ISEK aufgeführte Maßnahme beispielsweise die weitere Sanierung und Belebung der Innenstadt, vor allem der sogenannten „Neuen Mitte“, womit die Grundstücke Große Straße 45 – 55, teilweise angrenzend an den Markt gemeint sind. Die Gebäude Große Straße 45 bis 51 wurden von der Stadt zwischenzeitlich käuflich erworben und müssen aufgrund der akuten Baufälligkeit nun in einem ersten Schritt abgerissen werden. Danach wird ein europaweiter Architektenwettbewerb durchgeführt. Bürgermeisterin Dr. Margret Seemann, Christina Ebel, Dr. Peter Lack und Simone-Dorothee Warthemann von der BIG Städtebau GmbH - treuhänderischer Sanierungsträger der Stadt Wittenburg haben nach vielen Gesprächen im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und im Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung M-V erreicht, dass für die Umsetzung eines Gesamtkonzeptes ein Antrag auf Fördermittel gestellt werden kann, obwohl die Stadt nach über 25 Jahren die Sanierung mit Städtebauförderungsmitteln abschließen sollte. Zwar gibt es seitens des Landes natürlich Vorgaben, aber die Bürgerinnen und Bürger haben dennoch die einmalige Chance, ihre Ideen mit einzubringen, wie mit Hilfe der „Neuen Mitte“ die Innenstadt wieder stärker belebt werden kann. Zudem erfordern auch andere zukünftige Vorhaben, wie die Um- und Neugestaltung von Grün- und Freiflächen für Freizeit und Erholung, die Stärkung des Einzelhandels und der Ausbau des Gastgewerbes sowie die Wohnumfeldgestaltung der Altstadt und vieles mehr kreative Ideen und Lösungen. „Das ISEK ist für den Zeitraum bis 2025 wichtige Planungs- und Entscheidungsgrundlage und zudem Voraussetzung für eine weitere Förderfähigkeit der Stadt mit Finanzhilfen, wie z.B. den Einsatz von Städtebauförderungsmitteln. Das ISEK-Maßnahmenkonzept ist kein starres Instrument, sondern auf Fortschreibung angelegt. Wir haben einen Entwurf, der der zuständigen Abteilung Bau im Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern bereits vorgestellt worden ist und dort Zustimmung fand. Was noch fehlt, ist die Beteiligung der Bevölkerung. Denn gestaltet wird die Stadt für die in ihr lebenden und arbeitenden Menschen“, betonte auch Stadtplanerin Barbara Genschow noch einmal. So wurde der Workshops auch dazu genutzt, um herauszufinden wo die Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der städtischen Entwicklung Handlungsbedarf sehen, was ihnen hierbei wichtig ist und wie, wo und wann sie als Einwohnerinnen und Einwohner mitwirken, sich dabei organisieren und in welcher Form einen Beitrag zur Gestaltung "Ihrer" Stadt leisten können?

Bei der Durchführung der Veranstaltung standen Professor Henning Bombeck und Dr. Ute Fischer-Gäde von der Schule der Landentwicklung, die Kommunen in den ländlichen Räumen Mecklenburg-Vorpommerns bei der Findung lokaler Strategien Unterstützung geben soll, der Stadt motivierend zur Seite. Nach einer kleinen Einführung in die Thematik „Öffentlichkeitsbeteiligung“, bei der die Regionalplanerin Ute Fischer-Gäde deutlich darauf verwies: „Wer sich beteiligt – wie kontrovers auch immer – verdient gesellschaftliche Anerkennung, denn derjenige investiert Zeit“, teilten sich die Anwesenden in drei rotierende Diskussionsgruppen auf, die jeweils in 15 Minuten miteinander darüber diskutierten,

  • in welcher Form die Beteiligung der Öffentlichkeit stattfinden sollte,
  • wer sich beteiligen kann und welche Regeln gelten sollten sowie
  • welche Vorhaben Gegenstand der Beteiligung sein sollten.

In angeregten Gesprächsrunden wurden die Ideen und Vorstellungen der teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger zusammengetragen und in einer weiteren Auswertungsrunde von den jeweiligen Arbeitsgruppen vorgestellt und erörtert. Im Ergebnis war der Wunsch nach einem Mitwirken über einen jeweils projektbezogenen Bürgerbeirat als zeitlich befristeten Zusammenschluss aller Generationen groß. Wichtig war den Anwesenden dabei, die Zusammenarbeit zwischen dem Beirat und der Stadtverwaltung sowie der Stadtvertretung zu definieren und damit Rechte und Pflichten, Möglichkeiten und Grenzen schon im Vorfeld abzuklären.

„Beiräte wachsen mit ihren Aufgaben. Wichtig ist, dass die Mitglieder die Lust und Freude an ihrer Beteiligung nicht verlieren. Die Zusammenarbeit in einem Bürgerbeirat darf nie zu einem Zwang werden, sondern muss sich aus der Eigenmotivation heraus entwickeln“, gab Professor Bombeck den motivierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit auf dem Weg.

Bürgermeisterin Dr. Margret Seemann bedankte sich bei allen Teilnehmenden für den gelungenen Auftaktworkshop. „Die heutige Veranstaltung hat gezeigt, welche konkreten Vorstellungen die Bürgerinnen und Bürger von der Entwicklung ihrer Stadt und der Ortsteile haben und wie viele unkonventionelle und kreative Ideen sie entwickeln. Daran sollten wir in einer weiteren Veranstaltung anknüpfen, in der wir gemeinsam mit Frau Genschow zunächst vertiefend in das ISEK einsteigen sollten. Zudem werde ich mit den Mitgliedern des Hauptausschusses die Bildung eines projektbezogenen Bürgerbeirats als zeitlich befristetes Ideen- und Beratungsgremium beraten. Denn ich bin mir sicher, wenn es uns auf diesem Wege gelingt, in unserer Kommune noch mehr Hand in Hand gemeinsam an der Lösung von Problemen zu arbeiten, werden wir die vor uns liegenden umfangreichen Herausforderungen meistern und die Zukunftschancen unserer Stadt erhöhen. Wittenburg sind wir schließlich ALLE", betonte Seemann abschließend, bevor bei einem kleinen Imbiss die Gespräche in lockerer Runde fortgesetzt wurden.

Baran/Öffentlichkeitsarbeit Bilder (Baran)

 

  1. Tina Hölker - Marienkäfer
    Fotowettbewerb Wittenburger Stadtkalender 2017

     

    Marienkäfer

     

    Foto von Tina Hölker aus Wittenburg

  2. Tina Hölker - Winterwunderland
    Winterwunderland

    Foto Tina Hölker, Wittenburg

  3. Tina Hölker - Igel im Schnee
    Igel im Schnee

     Foto Tina Hölker, Wittenburg

  4. Tina Hölker - Kastanien im Herbstlaub
    Kastanien im Herbstlaub

    Foto Tina Hölker, Wittenburg

  5. Tina Hölker - Farbenfroher Herbst
    Farbenfroher Herbst

    Foto Tina Hölker, Wittenburg

  6. Tina Hölker - Sonnenblatt
    Sonnenblatt

    Foto Tina Hölker aus Wittenburg

  7. Tina Hölker - Rotkehlchen
    Rotkehlchen

     Foto Tina Hölker, Wittenburg

  8. Tina Hölker - Rathaus Orchidee
    Rathaus - Orchidee

     Foto Tina Hölker, Wittenburg

  9. Tina Hölker - Sonnenaufgang
    Sonnenaufgang

     Foto Tina Hölker, Wittenburg

  10. Tina Hölker - Magnolie
    Magnolie

    Foto Tina Hölker, Wittenburg

  11. Tina Hölker - Magnolie am Morgen
    Magnolie am Morgen

     Foto Tina Hölker, Wittenburg

  12. Tina Hölker - Krähe auf Baum
    Krähe auf dem Baum

     Foto Tina Hölker, Wittenburg

  13. Tina Hölker - Krokusse
    Krokusse

     Foto Tina Hölker, Wittenburg

  14. Tina Hölker - Kleiner Feuerfalter
    Kleiner Feuerfalter

     Foto Tina Hölker, Wittenburg

  15. Tina Hölker - Glühender Baum
    Glühender Baum

     Foto Tina Hölker, Wittenburg

  16. Tina Hölker - Die kleinen Dingen im Leben
    Die kleinen Dinge im Leben

    Foto Tina Hölker, Wittenburg

  17. Tina Hölker - Glitzerwasser
    Glitzerwasser

     Foto Tina Hölker, Wittenburg

  18. Tina Hölker - Cosmea
    Cosmea

    Foto Tina Hölker, Wittenburg

  19. Tina Hölker - Blüte im Sonnenuntergang
    Blüte im Sonnenuntergang

    Foto Tina Hölker, Wittenburg

  20. Tina Hölker - Baum am Mühlenteich
    Baum am Mühlenteich

    Foto Tina Hölker, Wittenburg

  21. Nadine Oldenburg - Kornblumenfeld
    Kornblumenfeld

    Foto Nadine Oldenburg, Wittenburg

  22. Nadine Oldenburg - Kornblume
    Kornblume

    Foto Nadine Oldenburg, Wittenburg

  23. Anna Gielow- Wilde Orchidee
    Wilde Orchidee

    Foto Anna Gielow, Wittenburg

  24. Anna Gielow - Waldameise
    Waldameise

    Foto Anna Gielow, Wittenburg

  25. Anna Gielow - Sonnengelb
    Sonnengelb

    Foto Anna Gielow, Wittenburg

  26. Anna Gielow - Pusteblume
    Pusteblume

    Foto Anna Gielow, Wittenburg

  27. Anna Gielow - Knallerbsenstrauch)
    Knallerbsenstrauch

    Foto Anna Gielow, Wittenburg

  28. Anna Gielow - Kirschblüte
    Kirschblüte

    Foto Anna Gielow, Wittenburg

  29. Anna Gielow - Hummel
    Hummel

    Foto Anna Gielow, Wittenburg

  30. Anna Gielow - Herbst
    Herbstblatt

    Foto Anna Gielow, Wittenburg

  31. Anna Gielow - Flieder
    Flieder

    Foto Anna Gielow, Wittenburg

  32. Anna Gielow - Erntereif
    Erntereif

    Foto Anna Gielow, Wittenburg

  33. Anna Gielow - Efeu
    Efeu

    Foto Anna Gielow, Wittenburg

  34. Anna GIelow -  Lilie
    Lilie

    Foto Anna Gielow, Wittenburg

  35. Sven Sören Lange
    Blick über die Wiesen auf Wittenburg

    Foto Sven Lange, Wittenburg

  36. Schwanenteich Jörn
    Schwanenteich

    Foto Jörn Fox, Wölzow

  37. Jörn Fox
    Blick von ganz oben auf Wittenburg

    Foto Jörn Fox, Wölzow

  38. Jörn Fox (4)
    Wölzow

    Foto Jörn Fox, Wölzow

  39. Jörn Fox (3)
    Im Zentrum von Wittenburg

    Foto Jörn Fox, Wölzow

  40. Jörn Fox (2)
    Amtsberg

    Foto Jörn Fox, Wölzow

  41. 2016-01-25 . Schliemann, Axel
    Winterlandschaft

    Foto Axel Schliemann, Wölzow

  42. Tina Hölker - Herbstlaub
    Herbstlaub

    Foto Tina Hölker, Wittenburg

  43. Tina Hölker - Auf den Kopf gestellt
    Auf den Kopf gestellt

    Foto Tina Hölker, Wittenburg

  44. Schwanenteich Jörn Fox
    Schwanenteich

    Foto Jörn Fox, Wölzow

  45. Winterlandschaft - Nadine Oldenburg
    Winterlandschaft

    Foto Nadine Oldenburg, Wittenburg

  46. Mühle
    Mühlenflügel

    Foto Karin Owszak, Zarrentin am Schaalsee

  47. Evangelische Kirche Körchow - Karin Owszak
    Evangelische Kirche in Körchow

    Foto Karin Owszak, Zarrentin am Schaasee

  48. Axel Schliemann - alpincenter Wittenburg
    Alpincenter Wittenburg

    Foto Axel Schliemann, Wölzow

  49. Anna Gielow . Pavillion im Schäferbruch
    Pavillion im Schäferbruch

    Foto Anna Gielow, Wittenburg

  50. Anna Gielow - Motelbrücke
    Motelbrücke

    Foto Anna Gielow, Wittenburg

  51. Anna Gielow - Goldener Herbst auf dem Wall
    Goldener Herbst auf dem Wall

    Foto Anna Gielow, Wittenburg

  52. Stadt Wittenburg - Mühlengelände Wittenburg
    Mühlengelände Wittenburg

    Foto Stadt Wittenburg

  53. Axel Schliemann - Wölzow
    Ruhe

    Foto Axel Schliemann, Wölzow

  54. Karin Owszak, Ernte
    Erntezeit

    Foto Karin Owszak, Zarrentin am Schaalsee

  55. Grabkapelle der Familie Laffert in Lehsen - Karin Owszak
    Garbkapelle der Fam. von Laffert in Lehsen

    Foto Karin Owszak, Zarrentin am Schaalsee

  56. Am Feldrand - Karin Owszak (2)
    Am Feldrand

    Foto Karin Owszak, Zarrentin am Schaalsee

  57. Jörn Fox - Wiesen am Amtsberg
    Wiesen am Amtsberg

    Foto Jörn Fox, Wölzow

  58. Jörn Fox (1)
    Mühlengelände

    Foto Jörn Fox, Wölzow

  59. Blick auf Wölzow - Axel Schliemann
    Winterlandschaft - Blick auf Wölzow

    Foto Axel Schliemann, Wölzow

  60. Hallenhaus auf dem Mühlengelände
    Hallenhaus auf dem Mühlengelände

    Foto Stadt Wittenburg

  61. Tina Hölker - Mystischer Schäferbruch
    Mystischer Schäferbruch

    Foto Tina Hölker, Wittenburg

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Urheber der Bilder

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Jörn Fox
Axel Schliemann
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Tina Hölker
Sven Lange
Karin Owszak